Reise nach Madrid
Unsere Reise nach Madrid
Am 3. Juni 2010 fuhr der Chor nach München und flog von dort nach Madrid.
Auf spanischem Boden angekommen, wurde das erste Kärntnerlied gesungen und mit frenetischem Applaus von den anderen Passagieren belohnt.
Das Besuchsprogramm beinhaltete Madrid, Toledo, Avila und Segovia. Das Wetter spielte perfekt mit und der Reiseleiter Oscar hat alle mit seiner Pünktlichkeit überrascht, von „mañana, mañana“ war da nichts zu merken.
Vor der Reise haben wir noch in der Österreichischen Botschaft angefragt, ob ein Konzert möglich wäre. Es wurden CDs nach Madrid geschickt und dem „Patrimonio Nacional“ (königliches Kulturinstitut) haben diese CDs so gut gefallen, dass man ein Konzert in der Basilica von Atocha organisiert hat. Dazu wäre noch zu sagen, dass viele Chöre und Solosänger beim Patrimonio Nacional anfragen, es kommt aber nicht immer ein begeistertes „siiii“, bzw. ok von dieser Seite. Im Falle des Ars Musica Althofen war es aber so. Es wurde sogar das gewünschte Klavier organisiert, - dass es dann am Konzertabend nicht richtig funktionierte, gehört irgendwie zum Charme Spaniens und der Chor hat dieses Problem mit Bravour gemeistert.
Das Konzert war sensationell, der österreichische Botschafter war neben so mancher spanischer Prominenz anwesend und wenn es nach dem Publikum gegangen wäre, hätten mindestens 20 Zugaben gegeben werden müssen.
Danach gab es noch einen Empfang in einem Hotel und weit nach Mitternacht ging es glücklich und euphorisch ins Hotel.
Als bekannt wurde, dass ein Chor aus Kärnten kommt, hat auch noch die Deutsche Kirche angefragt, ob der Chor nicht eine Messe singen könnte. Sangesfreudig, wie die Kärntner halt mal sind, hat man mit grosser Freude zugesagt. Die Nacht vor dem Konzert war sehr kurz, denn die „movida von Madrid“ stand zwar nicht im Besuchsplan, aber gehört zu einem Madridbesuch einfach dazu und das kann dann richtig spät werden. Trotz Schlafdefizit wurde die Brucknermesse grossartig gesungen und sofort danach ging es zum Flughafen und die Heimreise wurde angetreten.
Sogar jetzt, einige Wochen nach dem Besuch, spricht man in Madrid noch von dem „Choro Austriaco“, der so gut gefallen hat.
Ich bin sicher, die Madrilenen werden noch lange von diesem Besuch reden.
